Die Lehre der Zang Fu, den Speicherorganen (Zang) und den Hohlorganen (Fu), bildet das Kernstück der TCM.
Hierbei handelt es sich streng genommen nicht um die Organe, wie wir sie kennen.
Vielmehr geht es um das harmonische Ineinandergreifen von Funktionen: Speichern und Verbreiten, Bewahren und Umwandeln, Aufnehmen und Ausscheiden, Aktivieren und Beruhigen.
Organe regulieren das Qi, steuern Emotionen, bilden Blut, sind für das Hören verantwortlich, sorgen für tiefen Schlaf, steuern das sexuelle Verlangen, regulieren das Schwitzen, zeigen sich in den Haaren........

Wird in der TCM gesagt, es bestehe ein Leberproblem, so kann damit einzig und allein die psychosomatische Manifestation von grossem Stress gemeint sein. Das "westliche" Organ Leber wird im Blutbild oder Ultraschall keinerlei Veränderungen zeigen.
Eine "chinesische" Nierenschwäche kann zu chronischen Kreuzschmerzen führen, auch wenn ein "westlicher" Arzt die Nieren für gesund erklärt.

Im Folgenden möchte ich Ihnen wichtige Organe aus der Sicht der TCM stichwortartig näherbringen.