Äussere pathogene Faktoren

Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit gelten in der chinesischen Medizin als äussere krankmachende Faktoren.
Ist unsere Abwehr-Energie geschwächt, können sie in unseren Körper eindringen.
Im darauffolgenden Kampf kommt es schnell zu Fieber, wenn das Abwehr-Qi stark ist.
Nach ein paar Tagen ist der pathogene Faktor durch Schwitzen eliminiert und wir sind wieder auf den Beinen.
Ist unsere Abwehr aber geschwächt, so kann der pathogene Faktor weiter in den Körper vordringen oder sich sehr lange im Körper halten.

Aus dieser Betrachtungsweise ergibt sich,
>dass schon eine Abwehr-Schwäche (von Milz, Lunge oder Niere) vorhanden sein muss, damit sich überhaupt ein Infekt entwickeln kann.
>Fieber hilft im Abwehrkampf und sollte, solange es nicht zu hoch wird, nicht mittels Fiebermittel unterdrückt werden.
>Antibiotika können zwar den den pathogenen Faktor vernichten, ihn aber nicht aus dem Körper schaffen.
Dies erklärt die oft lange Erholungszeit nach antibiotisch behandelten Infekten. Auch die oft folgende Abwehrschwäche lässt sich damit erklären.
Diese starken Medikamente sollten mit Bedacht und nur in bedrohlichen Situationen eingesetzt werden.