Qigong in der Praxis

Qigong versucht durch bewegungsorientierte, daoistische Übungen das Qi zu aktivieren und zum Fließen zu bringen.

Die Bewegungen sind fließend und trotzdem präzise, und werden durch Atmung, Körperwahrnehmung und Imagination unterstützt.

Aus der Vielzahl von Qigong-Übungen hier eine kurze Auswahl bewährter Übungen:

„Der schwimmende Drache“

Eine kleine, elegante Übung aus daoistischer Überlieferung. Sie macht geschmeidig, bewegt alle Muskeln und Gelenke und regt alle zentralen Organe an.

„Qigong Gehen“ – Xing Gong

Qigong Gehen wurde vor allem durch Frau Guolin bekannt, die es als begleitende Krebstherapie in den 50er Jahren entwickelte.

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„Acht Brokate“ – Baduanjin

Die 8 Brokate sind eine seit dem Altertum bekannte Methode. Die Namensgebung bringt zum Ausdruck, für wie wertvoll diese Übungen erachtet werden (kostbarer Seidenstoff).

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„Fanhuan Gong““- Rückkehr zum Ursprung

Diese Übungsreihe – von Prof. Cong Yongchun in den Westen gebracht- enthält Grundelemente aus dem Taiji Quan, Qigong und den chinesischen Kampfkünsten.

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„Himmel und Erde verbinden“ – Tong Tian Guan Di

Eine zu Beginn der 80er-Jahre zusammengestellte 5-teilige Übungsfolge traditioneller Übungen, die von Prof. Lin Zhongpeng gelehrt wird. Einfach, direkt und wirksam führt sie zur Stille.

(Weiter unten finden Sie die Anleitung zu dieser Übung)

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„Stilles Qigong“ – Jing Gong

Wir unterteilen Jing Gong in
„Übungen mit Vorstellungskraft“, in denen die Aufmerksamkeit gelenkt wird und
in Übungen, die das Bewusstsein still werden lassen – „Stille-Übung“.

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