kritisches

Sonntag, 11. April 2010
Nicht jede Krankheit macht die Menschen wirklich krank
Mittels sehr tief angesetzter Normalwerten werden ganze Bevölkerungsschichten zu Kranken und man lässt sie Medikamente schlucken.
So ist z.B. der Nutzen der Knochendichtemessung bei beschwerdefreien Frauen nicht wissenschaftlich belegt.
„Auf der Suche nach neuen Wachstumsmöglichkeiten entdecken Gesundheitsunternehmen gewöhnliche Leiden, die als Krankheit ausgegeben werden.
So wie aus zwölf Produkten der pharmazeutischen Industrie im Jahr 1930 inzwischen etwa 12.000 geworden sind, hat sich auch die Zahl der Krankheiten auf über 12.400 erhöht. Immer mehr Menschen werden von einem industriellen Komplex aus Medizin, Pharmafirmen und anderen Profiteuren im Gesundheitsmarkt krank geredet“
Oft werden Empfindungen als Krankheiten definiert. Nicht wenige sind normale Alterserscheinungen.
Disease mongering wird eine Marketingtechnik genannt, bei dem nicht Produkte beworben, sondern vor Krankheiten gewarnt wird.

 

Sonntag, 11. April 2010
Erhöhtes Asthmarisiko bei Kaiserschnitt
Asthmaerkrankungen sind bei Kinder, die per Kaiserschnitt zu Welt kommen, um 52% häufiger, als bei natürlich geborenen Babys. Ursache könnte der fehlende Kontakt mit Bakterien der mütterlichen Scheide oder der fehlende Hormonschub im Zuge der Geburt sein. (Norwegische Studie mit 1.700.000 Geburten)

Sonntag, 11. April 2010
BMI taugt nicht zur Risikovorhersage
Patienten. die jahrelang durch den BMI unter Druck geraten sind, können jetzt aufatmen.
Gängige gesundheitliche Gewichtsstatistiken beruhen auf Erhebungen des Body-Mass-Index. „Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen“, sagt Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach seiner neuen Studie.
Jetzt soll es der WHtR (Taillenumfang geteilt durch Körpergröße) sein. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis auch dieser Wert widerlegt wird.
Der Gesundheitszustand lässt sich nicht mit wenigen „Werten“ bestimmen! Schön wär’s ! ?

Sonntag, 11. April 2010
Weltgesundheitstag: Kritik an WHO wächst
Nach SARS, Schweinegrippe und Vogelgrippe.
Was lange abgestritten wurde, wird jetzt offensichtlich:
„Weltfremd und korrupt: Sie verbreite unrealistische Gesundheitsziele und ungerechtfertigte Pandemiewarnungen – mit diesen massiven Vorwürfen ist die Weltgesundheitsorganisation konfrontiert. Es mehren sich auch die Stimmen, die sagen, WHO und Pharmaindustrie seien zu eng miteinander verwoben.“
Die große Gefahr besteht jetzt, dass Warnungen vor wirklich gefährlichen Pandemien nicht mehr ernst genommen werden.