Die Chefin

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Als gebürtige Salzburgerin fand ich in Tirol ab dem Beginn meiner Ausbildung zur dipl.Logopädin eine zweite Heimat und die damalige Univ.Klinik für Hör-Stimm-und Sprachstörungen in Innsbruck wurde für viele Jahre meine berufliche Orientierung.
Meine Schwerpunkte in der Klinikarbeit waren die Audiologie- die Abteilung der Hörprüfungen und Hörgerätanpassungen- und der logopädisch-therapeutische Bereich.
Den Einsatz der exakten diagnostischen Messtechnik am Menschen einerseits und die Herausforderung des ganzheitlich therapeutischen Ansatzes andererseits empfand ich schon damals als eine wertvolle kontrapunktische Ergänzung. Man könnte es vielleicht auch im Aspekt der Yin/Yang-Symbolik sehen.
Sowohl Fr. Prof. Dr. K. Welzl-Müller, meine direkte Vorgesetzte an der Audiologie, von der ich v.a. präzises Arbeiten im Medizinphysikbereich und die wissenschaftliche Betrachtungsweise lernen durfte, als auch der Klinikvorstand Hr. Prof. Dr. W. Schlorhaufer,der mir als Phoniater eine für den klinischen Bereich ungewohnte ganzheitliche somato-psychische Sicht auf den Menschen vermitteln konnte, waren für mich sehr prägende Persönlichkeiten dieser Zeit.

Als mein Mann dann 1992 seine Arztpraxis in Schwaz eröffnete, war es für mich eine große Freude, darin mit zu arbeiten, mit zu gestalten und mit zu lernen. Ich beendete 1994 meine Tätigkeit an der Klinik, um mich voll der Mitarbeit in der Ordination widmen zu können.
Hier bin ich für den so genannten Praxis-Managementbereich zuständig, also auch Ihre erste Ansprechpartnerin am Telefon.
Ihre allgemeinen Fragen oder die Terminvereinbarung richten Sie an mich, spezielle Problemstellungen außerhalb meines Kompetenzbereiches leite ich gerne weiter.
Ein besonderes Anliegen ist es mir, unseren Patienten schon im Vorfeld eine persönliche, angenehme Ordinationssituation zu vermitteln.
Kinder haben dabei eine absolute VIP-Position!
Ebenso wichtig ist mir eine Terminorganisation, die in der Regel Wartezeiten erst gar nicht entstehen lässt.
Unserer Meinung nach ist ein ruhiges entspanntes Umfeld ein wesentlicher Beitrag für den therapeutischen Erfolg.

1995 begann auch ich meine eigene logopädische Praxis– mit dem Schwerpunkt Stimmtherapie- aufzubauen, die naturgemäß im Umfang eingeschränkt sein muß. Allerdings finde ich derzeit in der Verbindung der beiden Tätigkeitsbereiche Arztassistentin und Logopädin eine mich sehr erfüllende berufliche Existenz, die immer die Kommunikation mit den Menschen in den Vordergrund rückt.